Wer heute nach Osten kommt oder Berichte über unseren Ort liest, stößt unweigerlich auf diese liebevolle Bezeichnung. Doch der Begriff ist kein historischer Name aus grauer Vorzeit, sondern eine geniale Marketingidee aus dem Jahr 2004.
Das Problem mit dem langen „O“
Für uns Einheimische ist es ganz klar: Osten wird mit einem langen, gedehnten O gesprochen (Oosten). Auswärtige Besucher und Touristen sprachen den Namen jedoch meistens kurz aus – genau wie die Himmelsrichtung. Das klang nicht nur falsch, sondern war als touristischer Name auch wenig einprägsam oder werbewirksam. Verwechselungen mit dem 'Osten' waren vorprogrammiert.
Eine Idee schlägt Wurzeln
Um unserem Ort ein unverwechselbares Gesicht zu geben, machte sich der Ostener Karl-Heinz Brinkmann (bekannt als Autor „Der Oestinger“) im Jahr 2004 Gedanken über ein passendes Markenzeichen. Seine Idee: Warum nicht das absolute Alleinstellungsmerkmal des Ortes direkt in den Namen einbauen? Fortan taufte er Osten kurzerhand „Das Schwebefährendorf“.
Von da an überließ er nichts mehr dem Zufall:
In den Medien: Auf allen von Brinkmann gestalteten Webseiten, Flyern, Drucksachen und Artikeln tauchte der Begriff konsequent auf.
Im Alltag: Jede seiner Korrespondenzen und E-Mails endete fortan mit der charmanten Grußformel „Viele Grüße aus dem Schwebefährendorf“.
Ein Begriff erobert die Region
Was als Ein-Mann-Initiative am Schreibtisch begann, ist heute fester Bestandteil unserer Identität. Die Hartnäckigkeit hat sich ausgezahlt: Mittlerweile nutzen unzählige Menschen die Bezeichnung ganz selbstverständlich. Egal ob in Zeitungsartikeln, bei TV-Beiträgen des NDR, auf Postkarten, Aufklebern oder gut sichtbar direkt am Ostener Ortseingang – „Das Schwebefährendorf“ ist überall präsent.
Eine echte Erfolgsgeschichte für unser Dorf hinterm Deich!
Übrigens:
Es gibt auch einen Aufkleber!
Erhältlich ist er in der Fährstuv
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